Navigation

Aktuelles

14. Oktober 2022

Pressemitteilung des Würzburger Flüchtlingsrats zur geplanten Abschiebung von Osaivbie und deren unerträglichen Umstände.

09. Mai 2022

Hier geht es zum Demoplakat, das heruntergeladen werden kann.

09. Mai 2022

Vom 01. bis 03. Juni 2022 wird die Innenministerkonferenz in Würzburg stattfinden. Viele Flüchtlingshilfsorganisationen haben dafür einen Appell erstellt und fordern: Bleiberecht und Aufnahme Jetzt!

Außerdem rufen wir zu einer großen Demonstration am 02. Juni 2022 (16.30 Uhr ab Hauptbahnhof Würzburg) auf. Bitte beteiligt euch.

Zum Appell und alles Wichtige zur Demo unter www.imk2022.bayern.

30. März 2022

In einem gemeinsamen Appell an den Deutschen Bundes fordert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis den Bundestag und die Bundesregierung auf, sowohl russischen und belarussischen als auch ukrainischen Kriegsdienstverweigerern und Deserteuren Schutz und Asyl zu gewähren.
Weitere Informationen zu Kriegsdienstverweigerung hat dazu Pro Asyl veröffentlicht.

04. März 2022

Die Festung in Würzburg am heutigen Morgen. (Foto: Burkhard Hose)

10. Januar 2022

In einer Pressemitteilung vom 06.01.2022 teilt das Bundesministerium des Innern und für Heimat mit, dass afghanische Asylbewerber:innen einen schnelleren Zugang zu Integrationskursen erhalten.

09. November 2021

In einer Kooperation des Bayerischen und des Münchner Flüchtlingsrats wurden Erklär-Videos entwickelt, die geflüchteten Menschen als Wegweiser in ihren Asylverfahren helfen sollen. Vorgesehen ist eine Übersetzung der Videos in 12 Sprachen. Erste Videos können jetzt über die Websites der Flüchtlingsräte abgerufen werden.

25. Oktober 2021

Buchtipp
STUMME SCHREIE von Dr. Martin Flesch
Seelische Leiden durch Migration
Plädoyer eines Psychiaters
Mit "Stumme Schreie" ist dem Beirat des Würzburger Flüchtlingsrat, Dr. Martin Flesch, ein Buch voller Empathie im Blick auf von Flucht betroffener Menschen gelungen. Dr. Flesch berichtet von seinen eigenen Erfahrungen im Rahmen seiner mehrjährigen psychiatrischen Tätigkeit, Behandlung und Begutachtung von Migranten. "Stumme Schreie" konfrontiert mit den vielen Facetten seelischen Leidens vor, während und nach einer Flucht.
Ausgehend von seinen Erfahrungen fordert Dr. Flesch zudem eine gerechtere und an den Einzelfall orientierte Flüchtlingspolitik.
Erschienen ist das Buch im Echter Verlag.

20. August 2021

Die Situation in Afghanistan und besonders am Flughafen in Kabul ist schockierend und sehr unübersichtlich. Der Bayerische Flüchtlingsrat versucht dennoch auf seiner Website Antworten auf die wichtigsten Fragen, wie der Ausreise nach Deutschland oder in andere Staaten, zu geben. Eine weitere Informationsquelle für die Ausreise aus Afghanistan ist der Flüchtlingsrat in Niedersachsen.

02. August 2021

Drei Jahre nach Öffnung der ersten AnkER-Zentren fällt die Bilanz düster aus. Das Konzept ist gescheitert, die Asylverfahren wurden nicht beschleunigt, die Menschen sind oft isoliert, entrechtet und ausgegrenzt. Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis von 65 Organisationen, darunter PRO ASYL, Flüchtlingsräte, Diakonie Deutschland, Deutscher Caritasverband, Paritätischer Gesamtverband, AWO Bundesverband und Amnesty International, fordern die Schließung der Zentren und faire Asylverfahren.

23. Juli 2021

Viele Vereine, Gruppen, Organisationen und Einzelpersönlichkeiten aus Würzburg fordern in einem eindringlichen Appell alle politischen Entscheidungsträger:innen dazu auf, umgehend alle Abschiebungen nach Afghanistan einzustellen. Die Unterzeichnenden lehnen jede Form von Refoulement ab. Nach Art. 33 der Genfer Flüchtlingskonvention bezeichnet Refoulement die Abschiebung einer Person in ein Land, in dem ihr schwere Menschenrechtsverletzungen drohen.

29. Juni 2021

Der Würzburger Flüchtlingsrat bezieht Stellung zur Situation psychisch Kranker mit Fluchterfahrung.

29. April 2021

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (Beschluss 12 N 20.2529 vom 14.04.2021) hat erneut die Gebührenregelung für die Unterbringung in den staatlichen Unterkünften für unwirksam erklärt. Dies bedeutet, dass Betroffene keine Zahlungen mehr nach den Kostenfestsetzungsbescheiden leisten müssen und die vereinbarten Ratenzahlungen sofort eingestellt werden können.

Zudem sollen sich Betroffene selbst an die Zentrale Gebührenabrechnungsstelle wenden und die Rücknahme der Bescheide und die Rückzahlung der bisher geleisteten Gebühren verlangen, soweit diese nicht vom Jobcenter übernommen wurden.

Hierzu die Pressemitteilung des Bayerischen Flüchtlingsrats.

30. März 2021

Das Bayerische Staatsministerium des Innern hat das Impfkonzept für bayerische Asylunterkünfte und Übergangswohnheime veröffentlicht und darin die Priorisierung sowie die Zuständigen geregelt. Demnach gehören die meisten in Asylunterkünften Untergebrachten aufgrund der Unterbringungssituation der der Prioritätengruppe 2 an.

10. März 2021

Mehr als 100 bayerische Initiativen und Organisationen, darunter auch der Würzburger Flüchtlingsrat, haben den Appell des Bellevue di Monaco für einen W-LAN Ausbau in Unterkünften unterzeichnet. Das unterstreicht die Dringlichkeit, mit der vor Ort der Bedarf an einer Anbindung ans Internet gesehen wird.

25. Januar 2021

Das Deutsche Grüne Kreuz hat in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch Institut ein Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen Covid-19 in mehreren Sprachen veröffentlicht.

28. Dezember 2020

In einem Weihnachtsappell haben 368 Landtagsabgeordnete aus allen Bundesländern und 250 Bundestagsabgeordnete die humanitäre Aufnahme Geflüchteter von den griechischen Inseln gefordert. In dem Appell fordern die Abgeordneten die Bundesregierung auf, sich für die Einhaltung menschen- und europarechtlichen Standards einzusetzen,  die Aufnahme Geflüchteter von den griechischen Inseln in Deutschland zu beschleunigen und die Zusagen angesichts der Aufnahmebereitschaft in den Bundesländern, Städten und Gemeinden zu erhöhen. (Quelle: Flüchtlingsrat Niedersachsen)

16. Dezember 2020

Am 19. November hat der Europäische Gerichtshof in einem Urteil festgestellt, dass zahlreichen syrischen Kriegsdienstverweigerern der Flüchtlingsschutz zu unrecht verweigert wurde. Viele haben stattdessen subsidiären Schutz erhalten, was z.B. Einschränkungen beim Familiennachzug bedeutet.

Damit stellt sich die Frage, ob syrische Kriegsdienstverweigerer, deren Asylverfahren bereits rechtskräftig abgeschlossen ist, über einen Folgeantrag die Flüchtlingseigenschaft erhalten können. Um einen Folgeantrag stellen zu können, stellt Pro Asyl zwei Musterschriftsätze zur Verfügung, die über die Website des Bayerischen Flüchtlingsrats problemlos angeklickt werden können.

10. Oktober 2020

Für das Projekt „SoulTalk“ sucht das Krankenhaus St. Josef Schweinfurt zum 01.12.2020 einen Psychologen (m/w/d) zur niederschwelligen psychosozialen Beratung für Geflüchtete. Die vorzugsweise in Teilzeit (75 %) angelegte Tätigkeit erfolgt in der Ambulanz für seelische Gesundheit St. Josef in den Räumen der AnKER-Einrichtung Unterfranken in Geldersheim.

 

Nähere Informationen über die zu besetzende Stelle sowie über das Projekt SoulTalk ist der Website des Krankenhauses St. Josef zu entnehmen.

24. September 2020

Anlässlich der Vorstellung des neuen Asyl- und Migrationspakts durch die Europäische Kommission am 23. September erklärte das Institut: "Die EU bekennt sich dazu, eine Gemeinschaft zu sein, die auf der Achtung der Menschenrechte und der Menschenwürde beruht. Die Menschenrechte und die Menschenwürde von Schutzsuchenden sind deshalb unverhandelbar. Ein System, das vorrangig auf Abschreckung setzt, ist hiermit nicht vereinbar. Die menschenwürdige Aufnahme und Versorgung von Schutzsuchenden in Europa sowie der Zugang zu fairen Asylverfahren muss das Fundament eines europäisches Asylsystem sein." Zur Pressemitteilung...

07. Juli 2020

Der Würzburger Flüchtlingsrat fordert mit Schreiben vom 03. Juli 2020 von Oberbürgermeister Schuchardt und die im Stadtrat vertretenen Fraktionen, sich aktiv und beharrlich dafür einzusetzen, minderjährige Geflüchtete von den griechischen Inseln in Würzburg aufnehmen zu können.

Im Jahre 2019 hat sich Würzburg der Initiative „Sicherer Hafen“ angeschlossen und sich bereit erklärt, über die regulären Zuweisungen hinaus, Geflüchtete aus besonders kritischen Lebensumständen aufzunehmen. Leider ist bisher die politische Umsetzung dieser Willensbekundung ausgeblieben. In Anbetracht des menschlichen Leids in den griechischen Flüchtlingslagern ist es dringlich geboten zu handeln und den Worten endlich Taten folgen zu lassen.

18. Juni 2020

Unbedingt Fristen für die Identitätsklärung bei Beantragung von Ausbildungs- und Beschäftigungsduldungen beachten!
 
Der Bayerische Flüchtlingsrat weist auf die wichtigen Fristen, die im Zuge des Migrationspaketes bei der Beantragung einer Ausbildungsduldung ins Gesetz geschrieben wurden, hin. Hier der entsprechende Link zur Homepage des Bayerischen Flüchtlingsrat und zum Newsletter der Kanzlei Haubner & Schank aus Passau, der genauer auf die Fristenregelung eingeht.

15. Juni 2020

Auf der Tagesordnung der Innenministerkonferenz (IMK), die vom 17. bis 19. Juni 2020 in Erfurt tagen wird, steht zum wiederholten Male eine Diskussion über die Aufweichung oder gar Beendigung des Abschiebestopps nach Syrien. Seit 2018 wird solch ein Abschiebestopp immer nur um sechs Monate verlängert. Dabei gibt die Menschenrechtslage in Syrien unter der Diktatur Assads keinen Anlass alle sechs Monate neu über einen Abschiebestopp zu diskutieren. Keine Anzeichen weisen darauf hin, dass in Syrien nicht mehr gefoltert wird und Menschen getötet werden. Syrien wird in absehbarer Zeit nicht sicher sein. Deswegen fordert der Würzburger Flüchtlingsrat von der IMK einen unbefristeten Abschiebestopp und zwar sofort und ohne Ausnahmen!

12. Mai 2020

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) stellt seit dem 11. Mai 2020 grundsätzlich wieder ablehnende Bescheid zu. Nach eigenen Aussagen des BAMF sind (teil-)ablehnende Bescheide für Antragstellende, die in unter Quarantäne stehenden Aufnahmeeinrichtungen leben, ausgenommen. Ob das funktionieren wird, wird die Praxis zeigen.

Wichtig ist, dass alle geflüchtete Menschen, die einen ablehnenden Bescheid des Bundesamtes erhalten, sich umgehend von ihren Anwälten oder von den Sozialverbänden (z.B. Caritas, Diakonie, Paritätischer) oder der Asylberatung von Amnesty International beraten lassen. Da die Frist zur Einreichung einer Klage in bestimmten Fällen lediglich eine Woche betragen kann, ist eine umgehende Kontaktaufnahme nach Erhalt des Bescheides sehr wichtig.