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Aktuelles

20. Juni 2024

309 Organisationen, darunter auch der Würzburger Flüchtlingsrat, appellieren an den Bundeskanzler und die Ministerpräsident:innen, sich zu dem Menschenrecht auf Asyl zu bekennen und den Plänen der Auslagerung von Asylverfahren eine Absage zu erteilen. Eine zukunftsfähige Gesellschaft braucht Vielfalt, Offenheit und ein konsequentes Einstehen für Menschenrechte – ausnahmslos für alle. der ganze offene Brief kann hier nachgelesen werden.

07. Mai 2024

"Nichts ist unchristlicher als Menschen in Not zurückzulassen und sich der eigenen Verantwortung billig zu entledigen."
Aufruf der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche zum CDU-Bundesparteitag, den weit über 700 Theolog:innen aus ganz Deutschland unterzeichnet haben.

17. April 2024

Der Malteser Integrationsdienst Würzburg hat eine übersichtliche Liste zu allen Angeboten veröffentlicht. Darüber können alle Projekte zu Sprechstunden, Angebote für Ehrenamtliche, Besuchsdienste, Weiterbildungsangebote, der Deutsch-Förderung und der Freizeitgestaltung eingesehen und abgerufen werden.  

15. April 2024

Am 30. Ökumenischen Studientag für Flüchtlingsarbeit und Kirchenasyl am 13. April 2024 in Nürnberg wurde folgende Resolution verabschiedet:

27. Februar 2024

Bereits im vergangen Jahr hat der Bayerische Flüchtlingsrat einen Leitfaden für von Gewalt betroffen Geflüchtete, deren Angehörige oder für Zeug:innen veröffentlicht. Darin wird übersichtlich beschrieben, wohin sich diese Personen wenden können, um Hilfe und Unterstützung zu erfahren, wenn sie Opfer von Gewalt und Übergriffen geworden sind. Für den Raum Würzburg steht der Würzburger Flüchtlingsrat als Ansprechpartner zur Verfügung.

02. November 2023

Der Würzburger Flüchtlingsrat hat einen Offenen Brief zu den geplanten Haushaltskürzungen des Bundes im Bereich der Asyl- und Migrationsberatungen verfasst und an Öffentlichkeit gegeben. Aus Sicht des WüFR werden die vorgesehenen Einsparungen enorme negative Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt haben. Diese Sorge treibt uns an, an die bayerische Landespolitik zu appellieren, zukünftig die Asylberatungen besser mit ausreichenden Landesmitteln auszustatten.

Hier der gesamte Text des Briefes:

27. Oktober 2023

Die Mittelmeer-Monologe – Montag, 6.11.23, 19 Uhr im Theater am Neunerplatz in Würzburg

»Die Monologe berühren, schaffen Nähe, machen wütend und benennen Wege, um sich persönlich zu engagieren« (@taz.die_tageszeitung)

Die Mittelmeer-Monologe von Wort und Herzschlag sind ein wortgetreues Theater zum Thema Flucht und Seenotrettung. Die Texte stammen aus Interviews, welche weder inhaltlich noch in ihrer sprachlichen Ausdrucksweise verändert wurden.

Sie erzählen am 6. November im Theater am Neunerplatz von Menschen, die den riskanten Weg über das Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa in Sicherheit leben zu können – von libyschen Küstenwachen, italienischen Seenotrettungsstellen und deutschen Behörden, die dies verhindern und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegen setzen.

Das Theater findet auf Deutsch statt und wird in Untertiteln auf Arabisch, Englisch und Französisch übersetzt. Der Eintritt ist frei.

27. September 2023

Der Malteser Hilfsdienst hat das Projekt "SEK Plastiktüte" für die Bewohner:innen der Gemeinschaftsunterkunft in der Veitshöchheimer Str. 100 in Würzburg erweitert. Ab sofort kann sich, wer Unterstützung bei der Bewältigung unterschiedlichster bürokratischer Angelegenheiten benötigt, helfen lassen.

Zu den von Ehrenamtlichen getragenen Angeboten gehören:
- Dokumente sortieren
- Bewerbungen schreiben
- Briefe erklären
- Formulare ausfüllen
- Deutsch üben

Diese Bürokratie-Hilfe gibt es nach Voranmeldung jeden Donnerstag zwischen 15 und 17 Uhr im Caritashaus der Gemeinschaftsunterkunft. Zu beachten gilt es, dass es sich dabei um keine Rechts- oder Migrationsberatung handelt.

25. Mai 2023

Es gibt nur eine Menschenwürde

Viele Geflüchtete erhalten zum Leben lediglich Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz – und damit weniger als das neue Bürgergeld, das laut Gesetz das menschenwürdige Existenzminimum sicherstellen soll. Aber die Menschenwürde kennt nicht zweierlei Maß. Menschenrechtsorganisationen, Wohlfahrtsverbände und Anwält*innenverbände fordern gleiche Standards für alle: Das Asylbewerberleistungsgesetz muss abgeschafft werden. Die Betroffenen müssen in das reguläre Sozialleistungssystem eingegliedert werden.
Gemeinsames Statement von 62 Organisationen fordert Abschaffung des AsylbLG und Einbeziehung Geflüchteter ins Bürgergeld.  

17. Mai 2023

Der Würzburger Flüchtlingsrat schließt sich dem Appell von über 50 Organisationen an und appelliert ebenfalls an die Bundesregierung, keine Kompromisse auf Kosten des Flüchtlingsschutzes zu machen. Die Bundesregierung muss zwingend von den angestrebten Reformen des Europäischen Asylsystems (GEAS) lassen und weiterhin ihrer humanitären Verantwortung für menschenwürdige und faire Asylverfahren gerecht werden. Die Ausweitung von Verfahren an den EU-Außengrenzen und deren humanitäre Folgen untergräbt den Flüchtlingsschutz und somit ein wesentliches Menschenrecht.

Zum vollständigen Text des Appells

06. April 2023

Das Deutsche Rote Kreuz und die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben einige Schulungsvideos zum Asyl- und Migrationsrecht produziert. So befassen sich die beiden neuen Videos mit dem Ablauf des Asylverfahrens (Nr. 7) und im Video Nr. 8 wird die Prüfung der Zuständigkeit für Asylverfahren (Dublin-Verfahren) erläutert. Abgerufen werden können alle Videos über den Informationsverbund Asyl & Migration.

24. Februar 2023

Die lagfa bayern e.V. (Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen/-Zentren und Koordinierungszentren Bürgerschaftlichen Engagements in Bayern) hat mit dem Handbuch „Sprache schafft Chancen - Ehrenamtlich Deutsch unterrichten!“ einen wertvollen Reader für freiwillig Engagierte veröffentlicht, die ihr Wissen und ihre Zeit Menschen schenken, die zum Beispiel durch Flucht neu in Deutschland sind.

Hier kann das interaktive Handbuch heruntergeladen und durchgelesen werden.

 

08. Februar 2023

Zum Jahreswechsel ist die neue Website basiswissen.asyl.net online gegangen. Der Nachfolger des Portals fluechtlingshelfer.info richtet sich an geflüchtete Menschen und ihre Unterstützer*innen und bietet einen Überblick über Materialien und Handreichungen zu wichtigen asyl- und aufenthaltsrechtlichen Fragen sowie zum Leben in Deutschland. Entsprechend umfassen die einzelnen Rubriken Themen wie „Asylverfahren" und „Familiennachzug" ebenso wie „Lernen und Arbeiten", „Freiwilliges Engagement" oder „Schutz vor Diskriminierung".
basiswissen.asyl.net ist das neueste Informationsangebot des Informationsverbundes Asyl und Migration und ergänzt die bisherigen Informationsangebote asyl.net und familie.asyl.net, indem es einführende, grundständige Informationen und einen Überblick über weiterführende Materialien bietet.

basiswissen.asyl.net besteht aus zwei Bereichen: Unter "Wissen kompakt" finden Sie 70 thematische Beiträge, untergliedert in elf inhaltliche Kategorien. Die einzelnen Beiträgen beinhalten einführende Informationen sowie Links auf weiterführende Materialien. Im Bereich "Informationen in verschiedenen Sprachen" finden Sie 30 Beiträge, in denen wir mehrsprachige Materialien zu einer breiten Palette von Themen gesammelt haben.

14. Oktober 2022

Pressemitteilung des Würzburger Flüchtlingsrats zur geplanten Abschiebung von Osaivbie und deren unerträglichen Umstände.

09. Mai 2022

Hier geht es zum Demoplakat, das heruntergeladen werden kann.

09. Mai 2022

Vom 01. bis 03. Juni 2022 wird die Innenministerkonferenz in Würzburg stattfinden. Viele Flüchtlingshilfsorganisationen haben dafür einen Appell erstellt und fordern: Bleiberecht und Aufnahme Jetzt!

Außerdem rufen wir zu einer großen Demonstration am 02. Juni 2022 (16.30 Uhr ab Hauptbahnhof Würzburg) auf. Bitte beteiligt euch.

Zum Appell und alles Wichtige zur Demo unter www.imk2022.bayern.

30. März 2022

In einem gemeinsamen Appell an den Deutschen Bundes fordert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis den Bundestag und die Bundesregierung auf, sowohl russischen und belarussischen als auch ukrainischen Kriegsdienstverweigerern und Deserteuren Schutz und Asyl zu gewähren.
Weitere Informationen zu Kriegsdienstverweigerung hat dazu Pro Asyl veröffentlicht.

04. März 2022

Die Festung in Würzburg am heutigen Morgen. (Foto: Burkhard Hose)

10. Januar 2022

In einer Pressemitteilung vom 06.01.2022 teilt das Bundesministerium des Innern und für Heimat mit, dass afghanische Asylbewerber:innen einen schnelleren Zugang zu Integrationskursen erhalten.

09. November 2021

In einer Kooperation des Bayerischen und des Münchner Flüchtlingsrats wurden Erklär-Videos entwickelt, die geflüchteten Menschen als Wegweiser in ihren Asylverfahren helfen sollen. Vorgesehen ist eine Übersetzung der Videos in 12 Sprachen. Erste Videos können jetzt über die Websites der Flüchtlingsräte abgerufen werden.

25. Oktober 2021

Buchtipp
STUMME SCHREIE von Dr. Martin Flesch
Seelische Leiden durch Migration
Plädoyer eines Psychiaters
Mit "Stumme Schreie" ist dem Beirat des Würzburger Flüchtlingsrat, Dr. Martin Flesch, ein Buch voller Empathie im Blick auf von Flucht betroffener Menschen gelungen. Dr. Flesch berichtet von seinen eigenen Erfahrungen im Rahmen seiner mehrjährigen psychiatrischen Tätigkeit, Behandlung und Begutachtung von Migranten. "Stumme Schreie" konfrontiert mit den vielen Facetten seelischen Leidens vor, während und nach einer Flucht.
Ausgehend von seinen Erfahrungen fordert Dr. Flesch zudem eine gerechtere und an den Einzelfall orientierte Flüchtlingspolitik.
Erschienen ist das Buch im Echter Verlag.

20. August 2021

Die Situation in Afghanistan und besonders am Flughafen in Kabul ist schockierend und sehr unübersichtlich. Der Bayerische Flüchtlingsrat versucht dennoch auf seiner Website Antworten auf die wichtigsten Fragen, wie der Ausreise nach Deutschland oder in andere Staaten, zu geben. Eine weitere Informationsquelle für die Ausreise aus Afghanistan ist der Flüchtlingsrat in Niedersachsen.

02. August 2021

Drei Jahre nach Öffnung der ersten AnkER-Zentren fällt die Bilanz düster aus. Das Konzept ist gescheitert, die Asylverfahren wurden nicht beschleunigt, die Menschen sind oft isoliert, entrechtet und ausgegrenzt. Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis von 65 Organisationen, darunter PRO ASYL, Flüchtlingsräte, Diakonie Deutschland, Deutscher Caritasverband, Paritätischer Gesamtverband, AWO Bundesverband und Amnesty International, fordern die Schließung der Zentren und faire Asylverfahren.

23. Juli 2021

Viele Vereine, Gruppen, Organisationen und Einzelpersönlichkeiten aus Würzburg fordern in einem eindringlichen Appell alle politischen Entscheidungsträger:innen dazu auf, umgehend alle Abschiebungen nach Afghanistan einzustellen. Die Unterzeichnenden lehnen jede Form von Refoulement ab. Nach Art. 33 der Genfer Flüchtlingskonvention bezeichnet Refoulement die Abschiebung einer Person in ein Land, in dem ihr schwere Menschenrechtsverletzungen drohen.